Dürre Aussichten auf den Feldern

Die anhaltende Trockenheit entwickelt sich zu einer Katastrophe für die deutsche Landwirtschaft. Ganze Landstriche sind vertrocknet, Ernteeinbußen von bis zu 70 Prozent werden an einzelnen Standorten erwartet. Die langfristigen Folgen lassen sich noch kaum abschätzen. Gegen das Risiko Trockenheit sind aber nur wenige Landwirte versichert – warum?

Mit der parametrischen Trockenheitsversicherung vorsorgen

Gegen Trockenheit können Landwirte vorsorgen, nur die Vorgehensweise erscheint auf den ersten Blick ungewohnt. Die Münchener & Magdeburger bietet eine parametrische Versicherung an, das heißt es wird ein Schwellenwert festgelegt: die Niederschlagsmenge im für die angebauten Kulturen relevanten Zeitraum. Gemessen wird von einer unabhängigen Wetterstation. Wird der Schwellenwert unterschritten, bezahlt die Versicherung die vereinbarte Entschädigungsleistung – unabhängig davon, wie hoch der tatsächliche Schaden auf den Feldern des Landwirts ist. Das ist ein Grund, warum diese erschwingliche Grundabsicherung nur wenig in Anspruch genommen wird.

So wie hier sieht es auf vielen norddeutschen Feldern aus: Der Boden ist staubtrocken, die Pflanzen verdörrt

Warum sind Trockenheitsversicherungen teuer?

Trockenheit ist ein Sonderfall in der Versicherungslandschaft. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Kumulrisiko. Wenn es zu extremer Trockenheit kommt, wie es aktuell der Fall ist, ist das meist kein regionales Ereignis. Die Dürre betrifft ganze Landstriche und es entstehen sehr hohe Schäden. Für den Versicherer ist es also schwierig, das entsprechende Risikokapital vorzuhalten. Während die Eigenvorsorge der Landwirte für Hagel, Sturm, Starkregen und Frost mit vergünstigter Steuer gefördert wird, entfallen auf die Versicherung gegen Trockenheit 19 Prozent Steuer. In vielen anderen EU-Ländern werden Trockenheitsversicherungen für die Landwirtschaft staatlich bezuschusst und steuerlich gefördert, in Deutschland bisher noch nicht.

Wie können Sie sich gegen Dürre schützen?

Sichern Sie sich für die Zukunft ab. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Ansprechpartner beraten.

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