Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch - Hohe Gefahr für Deutschland!

Das Friedrich-Loeffler-Institut warnt aus aktuellem Anlass: Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Osten Tschechiens festgestellt!

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Mit Polen und Tschechien sind somit bereits zwei direkte Nachbarländer Deutschlands betroffen. Die Seuche breitet sich weiter aus und ist Deutschland damit bedrohlich nahe! Das Gefährliche daran: die Wildschweine können sich ungehindert zwischen den Ländergrenzen bewegen und es finden keine Grenzkontrollen für länderübergreifende Warentransporte statt. Bei einer kurzfristig einberufenen Informationsveranstaltung des Bayerischen Bauernverbands sprach das Publikum vom „Super Gau“.

Die Globalisierung, der internationale Warenverkehr und wechselnde Tierbestände begünstigen die gefährliche Situation für Seuchenausbrüche stark. Dazu zählt nicht nur die Afrikanische Schweinepest, auch andere Tierseuchen wie Rindertuberkulose oder die Geflügelpest drohen. Durch Hygienemaßnahmen kann der Landwirt das Risiko eines Seuchenausbruches innerhalb seines eigenen Betriebes steuern. Ein Ausbruch auf landwirtschaftlichen Betrieben in der Nachbarschaft oder bei Wildtieren im nahe gelegenen Forst kann nicht beeinflusst werden.

Was passiert im Ernstfall?

Bricht eine Tierseuche aus, sind behördlich angeordnete Maßnahmen zu befolgen. Der Seuchenbetrieb wird gesperrt und die Tiere werden getötet. Die Tierseuchenkasse erstattet nur den Wert der Tiere, die auf amtliche Anordnung gekeult werden müssen. Teure Zusatzkosten, die durch Entsorgung, Reinigung und Desinfektion entstehen, sowie der daraus resultierende Ertragsschaden werden nicht von der Seuchenkasse erstattet. Es gelten strenge Liefer- und Vermarktungsrestriktionen, die zu erheblichen Ertragseinbußen führen und sich bald existenzbedrohend auswirken können. Diese gelten auch, wenn nur der Verdacht einer Tierseuche vorliegt. Außerdem werden ein Sperrbezirk mit einem Radius von circa 3 km eingerichtet und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km gesetzt.

Das heißt, obwohl ein Betrieb gar nicht selbst betroffen ist, liegt er schnell in einem Sperrbezirk oder einem Beobachtungsgebiet. Die große Gefahr liegt also darin, indirekt von der Tierseuche betroffen zu sein. Denn auch dann kommt es zu Ertragsausfällen, die zur Existenzbedrohung werden können.

Um den Ausbruchsbetrieb wird ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet errichtet.

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Vorsorge treffen

Schützen Sie deshalb Ihren Betrieb mit der Ertragsschadenversicherung der Münchener und Magdeburger Agrarversicherung! Diese greift auch im Falle eines Vermarktungsverbotes, bei dem Ihre Kosten weiterlaufen, während die Verkaufserlöse ausbleiben.

Sichern Sie sich jetzt ab, bevor es zu spät ist! Ist eine Tierseuche bereits in Deutschland angekommen, ist die Möglichkeit der Absicherung nicht mehr selbstverständlich.
Weitere Informationen und Möglichkeiten der Absicherung finden Sie unter: Ertragsschadenversicherung.

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